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Die Bahn kommt

22. März 2015
Die Bahn kommt. Foto: Fotolia / ©-DOC-RABE

Die Bahn kommt. Foto: Fotolia / ©-DOC-RABE

Das mit Spannung erwartete Fernverkehr-Konzept der Bahn ist da. Es bringt deutlich mehr Verbindungen, ausgeweitete Sparpreise und erhöhten Komfort. Zu den Kosten der Anti-Fernbus-Offensive schweigt der Konzern. Den Kunden wird es freuen.
Die Zahlen klingen beeindruckend: Bis 2030 will die Bahn laut der vorgestellten Pläne ihr Fernverkehrsangebot glatt um ein Viertel ausweiten. Fünf Millionen Einwohner werden neu an das Netz angeschlossen, die ICEs werden pro Tag 150 zusätzliche Fahrten absolvieren. Auch das Sparpreis-System wird teilweise neu gestaltet, ebenso wie die Bahncard. Als „größte Kundenoffensive in ihrer Geschichte“ bezeichnet der Konzern das Programm.

Im Detail umfasst der Plan folgende Punkte:

  • ICE-Netz Auf den Nord-Süd- und Ost-West-Achsen sollen pro Richtung zukünftig zwei Züge pro Stunde rollen. 150 Fahrten, die heute mit IC-Zügen stattfinden, werden in das ICE-Netz integriert. Alle Züge erhalten bis 2016 kostenfreies W-LAN, zudem wird durch den Einbau einer neuen Generation von Signalverstärkern die Mobilfunk-Empfangsqualität erhöht. Neu ist auch die Fahrradmitnahme in den ICE-Zügen der künftigen Generation (ICx).
  • IC-Netz 120 neue Doppelstock-IC-Züge sollen bis 2030 die bisherigen IC-Garnituren komplett ablösen. Hinzu kommen mehr Stopps in den Regionen, nahezu alle deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern werden alle zwei Stunden angefahren (beispielsweise Chemnitz, Cottbus, Fürth, Heilbronn, Potsdam und Siegen). Auch 15 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern (beispielsweise Brandenburg, Plauen, Tübingen, Wetzlar und Zwickau) werden angeschlossen. Geplant ist zudem eine Tarifintegrationen mit dem Nahverkehr: Reisende sollen den IC mit Nahverkehrs-Tickets nutzen können.
  • Preisgestaltung Die gesamte Bahncard-Familie wird noch dieses Jahr auch mit einer Laufzeit von nur drei Monaten erhältlich sein. Sparpreise können ab 2016 bis kurz vor Abfahrt des Zuges gebucht werden, die bisherige Vorlauffrist entfällt. Die Sitzplatz-Reservierung ist künftig im Reisepreis eingeschlossen.
    Wie die Preis- und Service-Offensive finanziert werden soll, verriet die Bahn nicht. Allerdings hofft das Unternehmen auf einen deutlichen Kundenzuwachs: „Das neue Konzept soll Anreize für eine stärkere Bahnnutzung geben“, sagt Personenverkehr-Vorstand Ulrich Homburg. Konkret geht die Bahn – bis 2030 – von 50 Mio. zusätzlichen Reisenden pro Jahr aus.

Quelle: www.biztravel.de

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